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DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V.
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Unser Bild der Woche

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Bild der Woche Nummer 54 – Vor sechzig Jahren beschloss die DB im August 1959 eine Spezifizierung des bereits vorher weitgehend angewendeten Farbschemas. Dabei wurde festgelegt, dass E-Loks über 120 km/h Höchstgeschwindigkeit zukünftig einen blauen Lokkasten, langsamere einen grünen erhalten sollten. Dieselloks, Triebwagen und Rangierloks sollten rot lackiert sein.

Im Vorgriff darauf wurde nach 71 in stahlblauer Lackierung gelieferten E 41 die E 41 072 im April 1959 in flaschengrüner Lackierung in Dienst gestellt; die Baureihe hatte nämlich eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Später wechselte die grüne Farbe zu chromoxidgrün. Während die E 41 also von blau zu grün wechselte, war es bei den E 18 umgekehrt. Die ehemals schwarzen Kleinloks wurden rot lackiert, wohingegen die V 20 und V 36 ihre schwarze Lackierung behielten. Die Umlackierung dauerte bis in die 1970er Jahre hinein, als mit blau/beige bereits ein neues Farbkonzept auf dem Weg war.

E 41 072 wurde übrigens im Jubiläumsjahr 1985 bei den berühmten Nürnberger Fahrzeugparaden und der Bochumer Ausstellung präsentiert. Später wurde sie, weil noch weitgehend im Ursprungszustand, als Museumloks im Betriebsbestand deklariert. Trotzdem wurde sie nach ihrer 1999 erfolgten Ausmusterung verschrottet.

Auf dem Bild verlässt die Lok etwa acht Wochen vor ihrer Z-Stellung am 17. September 1998 mit dem aus Reichsbahnwagen gebildeten SE 97628 nach Hildesheim den Braunschweiger Hauptbahnhof, der übrigens im Jahr 2020 sein sechzigstes Betriebsjubiläum feiert. | Foto: Dietrich Bothe

Immer zu Beginn der Woche finden Sie an dieser Stelle ein Bild aus dem weiten Feld der Eisenbahngeschichte - mal eine alte Ansicht, mal ein Dokument, mal ein historisches Foto. Schauen Sie wieder vorbei! Und Sie können auch gerne in den vorherigen Bildern blättern!


Trauer um Reinhold Budde

Klicken zum VergrößernVöllig überraschend verstarb am 24. Mai Reinhold Budde, Leiter unseres Archivs in Witten an der Ruhr und Mitglied des Vorstandes der DGEG. Noch im April nahm er an einem Workshop „Fotografie und Film bewahren“ des Montanhistorischen Dokumentationszentrums in Bochum teil.
Reinhold Budde wurde 1950 geboren. Er wuchs in Witten in einer Eisenbahner-Familie auf, in Sichtweite der BME-Stammstrecke Witten–Dortmund. Sein Großvater war Werkmeister, der Vater Ingenieur im Aw Witten. Budde war mit den Eltern viel auf Reisen, eigene Fototouren und Reisen unternahm er ab Ende der 60er Jahre.
Nach dem Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund (Dipl.-Ing.) und einem Aufbaustudium der Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Speyer (Mag. rer. publ.) war er ab 1979 als Planer beim Kommunalverband Ruhrgebiet (heute Regionalverband Ruhr, RVR) beschäftigt. Er war maßgeblich beteiligt an der Gründung des Eisenbahn-Infrastrukturunternehmens (EIU) „TER-Touristik-Eisenbahn-Ruhrgebiet“ als RVR-Tochterunternehmen (Ruhrtalbahn und Anschluss Welterbe Zollverein). Im Mai 2014 trat Budde in den Ruhestand.
Buddes Hauptinteresse waren Eisenbahn und Industriekultur im Ruhrgebiet. Er reiste gern und viel mit der Bahn, überwiegend in Europa, aber auch in Übersee. Zahlreiche Veröffentlichungen über die Eisenbahngeschichte und die Industriekultur im Ruhrgebiet tragen seinen Namen.
Seite 1971 war Budde Mitglied der DGEG, seine Mitarbeit im Archiv in Witten begann Mitte der 70er Jahre; Leiter des Archivs war er ab 1991. 2008 wurde er von den Vereinsmitgliedern in den DGEG-Vorstand gewählt.
Nach Eintritt in den Ruhestand 2014 war er neben dem ebenfalls erst kürzlich verstorbenen Jörg Gutjahr fast täglich im Archiv anwesend und Ansprechpartner für Besucher und für Anfragen an das Archiv. Er übernahm auch die administrativen und viele handwerkliche Aufgaben für das in den letzten Jahren zunehmend räumlich erweiterte Archiv in der Wideystraße. Einer seiner Schwerpunkte war die Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Dortmund, in der die DGEG-Bibliothek untergebracht ist.
Als Vertreter der DGEG war Budde ab Dezember 2015 auch Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum.
Reinhold Buddes Tod hinterlässt eine spürbare Lücke. Wir trauern um ihn und werden ihn und sein engagiertes Wirken für die Eisenbahngeschichte und das Archiv der DGEG nicht vergessen.
 


Die neue Ausgabe der Eisenbahn Geschichte

Nr. 95 August/September 2019 erscheint Ende Juli. Die Themen: Wanderungen und Beobachtungen an einer Abzweigstelle am Berliner Außenring, Der Umbau der Eisenbahnanlagen zwischen
Bochum und Dortmund, Teil 2, Auf dem Streckennetz der NWE, der GHE und der SHE wurden zwischen 1925 und
1934 mindestens vier Verbrennungstriebwagen ausgiebig getestet, Lokomotiven am Semmering, Teil XI:
Betrieb mit Dampfloks der Baureihen 82/95, 59, 42 und 52 u.v.m.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Die Hamburger Pfeilerbahn im Bau

Klicken zum VergrößernIn Heft 92 unserer Zeitschrift EisenbahnGeschichte wurde die Geschichte der sogenannten Pfeilerbahn zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und den Brücken über die Norderelbe in Wort und Bild dargestellt.

Leser Klaus Lübbe aus Hamburg hat uns einige ergänzende Bilder dazu geschickt, die wir Ihnen hier präsentieren. Sein Vater Günter Lübbe war als Bauingenieur am Umbau der Pfeilerbahn in den 60er Jahren maßgeblich beteiligt. In seinem Nachlass fanden sich einige, leider farbverfälschte, Fotos vom Umbau und den abschließenden Feierlichkeiten.

Wir zeigen Ihnen die Bilder.


Die Eisenbahn in Dortmund

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Dortmund, größte Stadt Westfalens und des Ruhrgebiets, war und ist auch ein Eisenbahnknoten von herausragender Bedeutung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trafen hier die größten Eisenbahngesellschaften Preußens aufeinander und legten einen Grundstein für den imposanten industriellen Aufschwung der Stadt.

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Dieses Buch lässt die Entwicklung der Eisenbahn(en) in Dortmund von den Anfängen bis zur Gegenwart Revue passieren, zeigt Personen- und Rangierbahnhöfe, Betriebswerke und betriebliche Brennpunkte, Strecken- und Technik-Geschichte. Neben der großen Staatsbahn – K.P.E.V., Reichsbahn, Bundesbahn und heute DB AG – wird auch die aus Hafen- und Kleinbahn hervorgegangene Dortmunder Eisenbahn GmbH (DE) umfassend portraitiert.

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Rolf Swoboda und weitere: Die Eisenbahn in Dortmund

272 Seiten im Format A4 hoch, fester Einband, ca. 450 Abbildungen
ISBN 978-3-946594-08-6
45,– Euro

Weitere Infos hier.


Großes Bild in diesem Beitrag: Sammlung Loos; kleine Bilder von links: Rolf Swoboda, Sammlung Swoboda, Eduard Erdmann.


Und was macht die DGEG sonst noch?
Zur DGEG gehören Eisenbahnmuseen an unterschiedlichen Standorten, ein großes Archiv, eine Bibliothek und die vielen Mitgliedergruppen in den Regionen. Doch die DGEG macht noch mehr! So ist sie auch eine Anlaufstelle für alle möglichen Fragen rund um die Eisenbahn und ihre Geschichte.

Klicken zum Vergrößern Die Stadt Bühl im Schwarzwald bietet eine sogenannte „Seniorenakademie“ an. Die Stadt selber schreibt dazu: „Bildung, Aus- und Weiterbildung werden in Zukunft als Prozess des „lebenslangen Lernens“ immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dabei ist mit „lebenslangem Lernen“ nicht an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gedacht, sondern es ist darunter ein Wissenserwerb zu verstehen, der in Gebieten stattfindet, die für den Einzelnen bislang nicht unmittelbares Arbeitsfeld waren. Dies kann und soll dabei aber nicht mit dem Erreichen einer bestimmten Altersgrenze oder dem Ende der beruflichen Arbeitsphase beendet sein.“

Im Rahmen dieser Seniorenakademie wurde im Februar das Thema „USA/Amerika: Politische Entwicklung 1783 bis 1914“ behandelt, darunter dann auch die US-amerikanische Eisenbahngeschichte.

Bei der Suche nach einem Referenten wandte sich die Stadt Bühl an die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte. Auch in diesem Falle konnten wir helfen. Vom 18. bis 21. Februar hielt unser ehemaliger Präsident Günter Krause Vorlesungen über die Eisenbahngeschichte in den USA. Der Bogen wurde dabei von den ersten Anfängen über den amerikanischen Bürgerkrieg und die Eroberung des Westens bis hin zur gegenwärtigen Situation gespannt.

Da das Thema bei den Zuhörern gut ankam, entschloss sich die Stadt Bühl, auch im September wieder Vorträge anzubieten. Diesmal unter dem Thema: "Die USA seit 1914, die Weltkriege und gegenwärtige Lage". Auch diesmal soll die aktuelle Eisenbahngeschichte behandelt werden. Der Dozent Günter Krause wird wiederum eine Woche lang Vorträge darüber halten.

 


Bundesbahn-Fotoalbum

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Gerade bei DGEG Medien erschienen ist der erste Band mit Aufnahmen von Helmut Bittner. Bittner (1941–2014) begann in den frühen 1960er Jahren, seine Eindrücke mit der Kamera festzuhalten. Im Laufe der Jahrzehnte kamen so tausende von Abbildungen zusammen.
In diesem ersten Band der Buchreihe, der die Jahre 1961 bis 1967 behandelt, stehen Aufnahmen mit Bundesbahn-Themen aus dem westfälischen Raum (Obere Ruhrtalbahn, Witten, Dortmund, Hamm, Münsterland, Rheine), aus dem südlichen Niedersachsen mit Osnabrück und Hannover, Hildesheim und dem Vorharz sowie aus Nordhessen (mit Bebra und Kassel) und von der Main-Weser-Bahn im Mittelpunkt. Die Bilder zeigen überwiegend Dampfloks (aber nicht nur) und sind überwiegend schwarz-weiß (aber nicht nur).

Klicken zum Vergrößern Klicken zum Vergrößern Klicken zum Vergrößern

Der Bildnachlass Helmut Bittners befindet sich heute in unserem Archiv in Witten.

Das Bild oben zeigt die Paderborner 01 230 im Bahnhof Osnabrück, sie hat E 387 aus Bebra gebracht (28. Oktober 1967). – Die informativen Texte zu den Bildern hat Dietrich Bothe anhand der Aufzeichnungen von Helmut Bittner und eigener Kenntnisse verfasst.

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Helmut Bittner: Bundesbahn-Fotoalbum, Band 1: 1961 bis 1967

168 Seiten mit ca. 180 Aufnahmen im Format 24 x 21 cm, fester Einband
ISBN 978-3-946594-05-5
27,80 Euro

Weitere Infos hier.

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[block]Cover_DGEG_Jahrbuch_48_NetzJahrbuch für Eisenbahngeschichte 48

 

Das sind die Themen im Jahrbuch Nummer 48:

Wilhelm Busch und die Eisenbahn. | Pfälzische Eisenbahnbrücken über den Rhein. | Die Schiefe Ebene bei Neuenmarkt. | Die größte Baustelle Europas: der Hindenburgdamm. | Farbgebung der Eisenbahnfahrzeuge im Königreich Württemberg.

Das Jahrbuch kostet im Buchhandel unverändert 19,80 €. DGEG-Mitglieder bekommen es zum Sonderpreis von 16,80 € (inkl. Versand).

Gern können Sie sich ein Exemplar versandkostenfrei nach Hause schicken lassen. Schreiben Sie einfach eine Mail an unsere Geschäftsstelle - klicken Sie hier. Vergessen Sie nicht, Ihre Postanschrift anzugeben. Oder Sie bestellen online in unserem Shop.

 


[block]Logo_Jubilaeum_DGEG_2017_1 Deutsche Gesellschaft für  Eisenbahngeschichte e.V. - DGEG

Am 22. April 1967 wurde die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. (DGEG) in Karlsruhe gegründet.  Als sich dort technik-historisch interessierte Mitmenschen trafen, formulierten sie es so: "Die Eisenbahn ist ein wichtiger Teil der Gesamtgeschichte; Studien über diese Geschichte und wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet sollen gefördert werden, wertvolle Zeugnisse der Eisenbahngeschichte - sprich: Loks, Wagen, Anlagen, Dokumente - sollen als Denkmäler erhalten bleiben".

In diesem Sinne ist die DGEG seit mehr als 50 Jahren aktiv. Es ist uns schon vieles gelungen: Wir können Ihnen unsere Eisenbahnmuseen präsentieren, wir haben eine riesige - von der Universitätsbibliothek der TU Dortmund betreute - Fachbibliothek mit Büchern und Zeitschriften aus der ganzen Welt und in Witten ein umfangreiches Archiv mit Dokumenten und Fotos. Die Zeitschrift "EisenbahnGeschichte" liefert Lesestoff und wir bieten Ihnen auch "Eisenbahn zum Anfassen", d.h. Studienreisen mit den Themen Eisenbahn und Straßenbahn - sei es als Tagesexkursion zu einer kleinen Bahn in der näheren Umgebung oder eine größere Reise in die Länder Europas.

Weitere Informationen über uns finden Sie hier.


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EISENBAHN GESCHICHTE

Aktuell: DGEG-Zeitschrift "EisenbahnGeschichte" Nr. 95

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Themen: "Stationen und Züge zwischen Bochum und Dortmund", Teil II; „Loks am Semmering", "Der erste Triebagen auf dem Brocken", "Sarreguemines und die letzten 141 R der SNCF" uvm.

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Zuletzt aktualisiert von Rainer.Kolbe am 19.08.2019, 18:27:42. | Verbesserungsvorschlag oder Fehlermeldung