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DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V.
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Mitgliederversammlung und Rahmenprogramm 2024

Traditionell bietet die DGEG zu ihrer Jahrestagung auch immer ein Rahmenprogramm mit Sonderfahrten, Vorträgen, Filmabenden etc. – Während die Mitgliederversammlung nur den Mitgliedern offen steht, können an den Sonderfahrten und Vorträgen alle Interessierten teilnehmen. Das wieder umfangreiche Programm finden Sie hier.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung inklusive Programm, Tagesordnung und Stimmrechtsübertragung ist allen Mitgliedern zusammen mit Heft 123 der EisenbahnGeschichte zugeschickt worden. Alternativ finden Sie die Einladung hier.


Unser Bild der Woche

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Bild der Woche 209 – Sanftes Frühlingserwachen im Solling. Die Waldesruhe wird nur unterbrochen vom Lärm des ins Wesertal rollenden Dg 6770. Am 5. April 1974 hat die Ottbergener 044 319-2 die erste Kraftanstrengung auf der Fahrt von Herzberg nach Altenbeken bei der Ausfahrt aus dem 960 m langen Ertinghäuser Tunnel hinter sich. Der Scheitelpunkt der Strecke zwischen Northeim und Bodenfelde liegt etwa in Tunnelmitte. Heute ist die Strecke seit langem nur noch eingleisig und auch ohne jeden Güterverkehr: Nach der Wiedervereinigung war man nicht mehr auf den Übergang Ellrich-Walkenried angewiesen, und die Güterverkehrsströme haben sich verlagert. | Foto Frank-Rüdiger Wilke

Einmal pro Woche laden wir an dieser Stelle ein neues altes Bild aus dem weiten Feld der Eisenbahngeschichte hoch - mal eine alte Ansicht, mal ein Dokument, mal ein historisches Foto. Schauen Sie wieder vorbei! Und blättern Sie durch die vorherigen Bilder!


Die DGEG vor 50 Jahren – Rückblick, Teil 15

Unter dem Titel „Die DGEG vor 50 Jahren“ geben wir Ihnen Einblicke in das Vereinsgeschehen vor 50 Jahren.

Klicken zum VergrößernMitte des Jahres 1973 wurde eine Übereinkunft zwischen dem Modelleisenbahnclub Essen und der DGEG getroffen, die eine Übereignung des historischen Zuges des MEC Essen an die DGEG zum Inhalt hatte. Damit war der Grundstein für den erfolgreichen Betrieb des Museumszuges für das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen gelegt.
Der Modelleisenbahn-Club Essen hatte sich als ältester Club seiner Art im Ruhrgebiet im Jahre 1949 gegründet. Der Verein beteiligte sich 1950 mit Selbstbauanlagen und Fahrzeugmodellen an der ersten Verkehrsausstellung „Schiene und Straße“ in Essen und errichtete eine Spur-0-Anlage in der Essener Gruga. 1960 wurde eine Dampfbahn in 7-½-Zoll-Spur in Betrieb genommen. Beim 10. BDEF-Verbandstag 1967 in Essen oblag dem MEC Essen die Organisation der Fahrzeugschau und der Sonderfahrten. Dabei wurde von den Vorsitzenden des Vereins, den Herren Obering und Schnellenbach, der Gedanke geboren, einen historischen Dampfzug für das Ruhrgebiet zu erhalten. Der MEC Essen begann mit dem Ankauf historisch interessanter Reisezugwagen wie einem ehemaligen KPEV Citr94, dem Wagen KN 18 der Kassel-Naumburger Bahn und dem Packwagen D 55 der TWE. Durch Zufall entdeckte Herr Schnellenbach, der selbst bei der Ruhrkohle arbeitete, auf der Schachtanlage Walsum eine abgestellte T3-ähnliche Dampflok, die Walsum 5, Baujahr 1904.
Diese Lok wurde mit der Fabriknummer 210 von der Maschinenbau-Anstalt Humboldt in Kalk bei Köln gebaut und stellt im Prinzip eine verstärkte preußische T3 dar. Erstbesitzer war die Hafenbahn der Kleinbahn Cöln-Frechen. 1954 wurde die Lok an die Kiesbaggerei Hülskens, Wesel, verkauft, die Nebenanschließer der Grubenanschlussbahn Walsum war, und 1959 wurde die Bergwerksgesellschaft Walsum Eigentümer der Lok. Erste öffentliche Fahrten konnten mit der Walsum 5 am 21. und 22. März 1970 im Rahmen der 1000-Jahrfeier des Stadtteils Essen-Rüttenscheid auf der Strecke nach Essen-Steele Süd durchgeführt werden In der Folgezeit wurden mehrere Termine mit Pendelfahrten, aber auch vor Sonderzügen mit für eine T3 beträchtlichen Reichweiten wahrgenommen. 1971/72 erhielt die Lok im Bw Dahlhausen eine Hauptuntersuchung.
In der Hauptversammlung des MEC Essen 1973 wurde die Walsum 5 und die oben genannten drei Wagen der DGEG übereignet. Weitere Fahrzeuge des MEC Essen bildeten in den Folgejahren den Grundstock für die heutige Hespertalbahn. Mit den anderen von der DGEG beschafften Personenwagen, insbesondere den preußischen Abteilwagen, und der danach bald betriebsbereiten Elna-Dampflok 146 BLE entstand damit der Museumszug des DGEG-Museums in Bochum-Dahlhausen. Die Walsum 5 war noch bis Mai 1977 in Betrieb und gehört heute als Schlepptenderlok Speyerbach zum DGEG-Museum in Neustadt an der Weinstraße.
Im Herbst 1973 fand eine Studienfahrt mit dem Titel „Besuch in den Vogesen“ statt. Heute unvorstellbar: eine Fahrt mit einem Esslinger-Triebwagen von Frankfurt zur Waldbahn von Abreschviller über Gleise der SNCF. Mit einem Esslinger Triebwagen fand im Herbst auch eine Bereisung aller noch befahrbaren Strecken der Butzbach-Licher-Eisenbahn statt.
Im Sommer 1973 stiftete ARAL die zweiachsige Dampfspeicherlok Oma. Zusammen mit einem Güterwagen der Bauart G 10 ging die Oma ins Museum nach Neustadt.

Text und Bild: Winfried Rauschkolb

Foto: Die WALSUM 5 am 22. Mai1977 im Bw Gelsenkirchen-Bismarck während einer Veranstaltung der BD Essen.


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Zuletzt aktualisiert von Rainer.Kolbe am 12.04.2024, 09:27:09.