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DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V.
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Unser Bild der Woche

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Bild der Woche Nummer 29 – Die 300 Meter langen Norderelbbrücken markieren das Ende des seeschifftiefen Teils des Hamburger Hafens. Seit 1872 kann man per Bahn, seit 1887 auf der Straße über die Norderelbe auf eindrucksvollen Brücken nach Süden reisen. Westlich der drei Eisenbahnbrücken gibt es eine vierte: die Freihafen-Elbbrücke. Ihr 1914 begonnener Bau wurde wegen des Ersten Weltkriegs erst 1926 fertig und verfügte über eine Straße, einen Gehweg und ein Gleis der Hafenbahn. Die Brücke bekam ein Obergeschoss für zwei Hochbahn-Linien, die nie gebaut wurden. Der Freihafen-Elbbrücke droht nun der Abbruch wegen des Bauwerkszustands. Dabei ist die Brücke einzigartig mit ihrer Konstruktion aus Fachwerkbogenträgern mit Zugbändern und zwei Geschossen.
Unser Bild zeigt die Brücke im September 2018. Neben der Straße verlief das Gleis der Hafenbahn innerhalb des Freihafens. Den Freihafen gibt es nicht mehr, den von der Hafenbahn bedienten Güterbahnhof „Kai rechts“ auch nicht, das Gleis wurde stillgelegt. Deutlich zu erkennen ist das Obergeschoss für die einmal geplante Hochbahn Richtung Wilhelmsburg. Links, auf der andern Seite der Norderelbe, sieht man den neuen Bahnhof „Elbbrücken“ der Hochbahn. Geplant ist, dass die Züge einmal über die Elbe geführt werden Richtung Wilhelmsburg ... | Foto: Rainer Kolbe

Immer zu Beginn der Woche finden Sie an dieser Stelle ein Bild aus dem weiten Feld der Eisenbahngeschichte - mal eine alte Ansicht, mal ein Dokument, mal ein historisches Foto. Schauen Sie wieder vorbei!

 


Und was macht die DGEG sonst noch?

Zur DGEG gehören Eisenbahnmuseen an unterschiedlichen Standorten, ein großes Archiv, eine Bibliothek und die vielen Mitgliedergruppen in den Regionen. Doch die DGEG macht noch mehr! So ist sie auch eine Anlaufstelle für alle möglichen Fragen rund um die Eisenbahn und ihre Geschichte.

Klicken zum VergrößernZum Beispiel für den Gerstenberg-Verlag, der wissen will, ob man wohl mal „einen kurzen Blick“ in ein Kinderbuch werfen will, das im Entstehen ist? Und vielleicht den einen oder anderen eisenbahngeschichtlichen Aspekt klären kann? Und die eine oder andere technische Frage der Autoren des Buches beantworten mag?
Unter uns: Es waren dann doch einige Änderungen und Vorschläge, die wir anbringen konnten und mussten, damit ein auch aus eisenbahnhistorischer Sicht richtig stimmiges Buch daraus wurde: Mit dem Orient-Express nach Paris. Die Geschichte von Sinan und Pierre.

Kurz zum Inhalt: Für den 14-jährigen Sinan beginnt ein aufregendes Abenteuer, als er im Mai 1889 in seiner Heimatstadt Konstantinopel in den berühmten Zug steigt, um mit seinem Vater zur Weltausstellung nach Paris zu reisen. Er freundet sich mit dem Küchenjungen Pierre an, und bald stecken die Jungen in einem Kriminalfall. Drei Tage haben sie Zeit, das Rätsel um die verschwundene Uhr zu lösen ... Das besondere an dem Buch sind die zahlreichen ergänzenden Informationen und Grafiken, die die Eisenbahnen an sich und die Zeit, in der Sinan und Pierre leben, erklären. Ein schönes Kinderbuch, das vielleicht auch als Geschenk geeignet ist.

Stephan Martin Meyer (Text), Thorwald Spangenberg (Illustr.): Mit dem Orient-Express nach Paris. 80 Seiten, 21,5 x 30 cm, ab 8 Jahren. Gebunden, farbig illustriert, 19,95 €

 


Klicken zum VergrößernNeues aus Neustadt

 Das brave Zugpferd im Elmsteiner Tal, die SPEYERBACH, hat zwar eine erneute Hauptuntersuchung des Kessels bestanden, es zeichnet sich jedoch ab, dass der schon fast dreißig Jahre alte Kessel und auch das Fahrwerk einer umfangreichen Revision bedürfen. Für die Zeit des Ausfalls der Lok brauchen die Neustadter eine leistungsmäßig mindestens ebenbürtige Maschine, um den ganz normalen Fahrbetrieb auf der Strecke nach Elmstein durchführen zu können.
Verschiedene Möglichkeiten wurden geprüft, Anfragen gestartet, Gespräche geführt, bis man fündig geworden ist: Die 93 1378 der ÖBB, viele Jahre im Wutachtal und zuletzt im Kandertal im Einsatz, soll nun unsere Regelzüge bespannen.
Man mag einwenden, dass eine österreichische Lok nicht so recht in die Pfalz passt. Und vielleicht findet sich zu gegebener Zeit eine Lok, die eher hierher passt?! Die SPEYERBACH war zu Beginn auch umstritten, eine ehemalige Zechenlok im Elmsteiner Tal ...

Die Fahrgäste des Kuckucksbähnels wollen aber auf jeden Fall eine Dampflok vor dem Zug, und eine ÖBB 93 schafft den Museumszug, ohne an ihre Leistungsgrenze zu kommen – eine Schublok brauchen unsere Züge dann nicht mehr.
Nun aber ist sie da. Mitte September hat sie unbeschadet den Weg nach Neustadt genommen und sieht ihren neuen Aufgaben entgegen. Die Überführung über die Rheinstrecke war ein Kraftakt – hin und zurück war das Team aus Neustadt 23 Stunden unterwegs!

Am 29. September wird das Personal vor Ort in die Lok eingewiesen vom Kandertaler „Projektleiter 93 1378“ – und soll am selben Tag schon als Schublok auf der Strecke eingesetzt werden: Ein Sonderzug mit allen Waggons ist zu fahren.

Foto: Frank Bauer
 


Bundesbahn-Fotoalbum

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Gerade bei DGEG Medien erschienen ist der erste Band mit Aufnahmen von Helmut Bittner. Bittner (1941–2014) begann in den frühen 1960er Jahren, seine Eindrücke mit der Kamera festzuhalten. Im Laufe der Jahrzehnte kamen so tausende Abbildungen zusammen.
In diesem ersten Band der Buchreihe, der die Jahre 1961 bis 1967 behandelt, stehen Aufnahmen mit Bundesbahn-Themen aus dem westfälischen Raum (Obere Ruhrtalbahn, Witten, Dortmund, Hamm, Münsterland, Rheine), aus dem südlichen Niedersachsen mit Osnabrück und Hannover, Hildesheim und dem Vorharz sowie aus Nordhessen (mit Bebra und Kassel) und von der Main-Weser-Bahn im Mittelpunkt. Die Bilder zeigen überwiegend Dampfloks (aber nicht nur) und sind überwiegend schwarz-weiß (aber nicht nur).

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Der Bildnachlass Helmut Bittners befindet sich heute in unserem Archiv in Witten.

Das Bild oben zeigt die Paderborner 01 230 im Bahnhof Osnabrück, sie hat E 387 aus Bebra gebracht (28. Oktober 1967). – Die informativen Texte zu den Bildern hat Dietrich Bothe anhand der Aufzeichnungen von Helmut Bittner und eigener Kenntnisse verfasst.

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Helmut Bittner: Bundesbahn-Fotoalbum, Band 1: 1961 bis 1967

168 Seiten mit ca. 180 Aufnahmen im Format 24 x 21 cm, fester Einband
ISBN 978-3-946594-05-5
27,80 Euro

Weitere Infos hier.

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Cover_DGEG_Jahrbuch_48_NetzJahrbuch für Eisenbahngeschichte 48

 

Das neue Jahrbuch ist lieferbar. Und das sind die Themen:

Wilhelm Busch und die Eisenbahn. | Pfälzische Eisenbahnbrücken über den Rhein. | Die Schiefe Ebene bei Neuenmarkt. | Die größte Baustelle Europas: der Hindenburgdamm. | Farbgebung der Eisenbahnfahrzeuge im Königreich Württemberg.

Das Jahrbuch kostet im Buchhandel unverändert 19,80 €. DGEG-Mitglieder bekommen es zum Sonderpreis von 16,80 € (inkl. Versand).

Gern können Sie sich ein Exemplar versandkostenfrei nach Hause schicken lassen. Schreiben Sie einfach eine Mail an unsere Geschäftsstelle - klicken Sie hier. Vergessen Sie nicht, Ihre Postanschrift anzugeben. Oder Sie bestellen online in unserem Shop.

 


Logo_Jubilaeum_DGEG_2017_1 Deutsche Gesellschaft für  Eisenbahngeschichte e.V. - DGEG

Am 22. April 1967 wurde die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. (DGEG) in Karlsruhe gegründet.  Als sich dort technik-historisch interessierte Mitmenschen trafen, formulierten sie es so: "Die Eisenbahn ist ein wichtiger Teil der Gesamtgeschichte; Studien über diese Geschichte und wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet sollen gefördert werden, wertvolle Zeugnisse der Eisenbahngeschichte - sprich: Loks, Wagen, Anlagen, Dokumente - sollen als Denkmäler erhalten bleiben".

In diesem Sinne ist die DGEG seit mehr als 50 Jahren aktiv. Es ist uns schon Vieles gelungen: Wir können Ihnen unsere Eisenbahnmuseen präsentieren, wir haben eine riesige - von der Universitätsbibliothek der TU Dortmund betreute - Fachibliothek mit Büchern und Zeitschriften aus der ganzen Welt und in Witten ein umfangreiches Archiv mit Dokumenten und Fotos. Die Zeitschrift "EisenbahnGeschichte" liefert  Lesestoff und wir bieten Ihnen auch "Eisenbahn zum Anfassen", d.h. Studienreisen mit den Themen Eisenbahn und Straßenbahn - sei es als Tagesexkursion zu einer kleinen Bahn in der näheren Umgebung oder eine größere Reise in die Länder Europas.

Weitere Informationen über uns finden Sie hier.

 


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Die neue Ausgabe der „EisenbahnGeschichte"

Nr. 91 Dezember 2018/Januar 2019 ist am 29. November 2018 erschienen.


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Aktuell: DGEG-Zeitschrift "EisenbahnGeschichte" Nr. 91

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Themen: "Mak-Stangenloks beim Versuchsamt", „Waffenstillstandswagen“, „Die ominöse Kesselgrenze", "Aus der UdSSR zurückgekehrte Elloks", "Dampfbetrieb im Kinzigtal", "Verspätung in Marienborn" uvm.

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Zuletzt aktualisiert von Rainer.Kolbe am 16.12.2018, 22:58:09. | Verbesserungsvorschlag oder Fehlermeldung