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DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V.
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Unsere vorherigen Bilder der Woche:

Bild der Woche Nummer 48 – Wie in Bebra (BdW 35) hat auch der Gastronom in Wörgl auf dem Bahnsteig ein langes Buffet aufgebaut für eilige Reisende, die sich während eines kurzen Zwischenaufenthalts mit dem Notwendigsten versorgen wollen. Wir möchten mit dieser alten Ansichtskarte auf das Buch „In der Bahnhofsgaststätte. Ein literarisches Menü in zwölf Gängen“ von Guido Fuchs aufmerksam machen: In in der Literatur leben sie fort, die wunderbaren Bahnhofsrestaurants, Stätten kulinarischen Genusses oder gemütliche Orte eines gut gezapften Bieres. Dazu gehören Begegnungen und Trennungen, Sehnsüchte und Fluchten. Kein schnell zusammengeschustertes halbgares Werk, sondern eine liebevoll akribische Zusammenstellung dessen, was die Literatur zum Thema hergibt. Ein großartiger Beitrag zum Thema Reisekultur. | Sammlung Guido Fuchs
Bild der Woche Nummer 47 – Auch 2019 hatte Winfried Rauschkolb von DGEG Bahnreisen wieder ein interessantes Programm für die Jahrestagung ausgearbeitet, das inklusive einem mehrtägigen Vorprogramm satte neun Tage Eisenbahnerlebnis brachte.
Am 1. Mai stand die Bereisung der Strecken der Linzer Lokalbahn an. Zunächst ging es mit den beiden von der Grazer Waggonfabrik gebauten Triebwagen ET 23.001 der Lokalbahn Linz–Eferding–Waizenkirchen, Baujahr 1920, und ET 24.001 der Lokalbahn Lambach–Vorchdorf–Eggenberg, Baujahr 1932, von Prattsdorf nach Leonding und zurück nach Eferding. Im Bahnhof Alkoven wartet das Gespann die Kreuzung mit einem Planzug ab.

Bild der Woche Nummer 46 – Auch 2019 hatte Winfried Rauschkolb von DGEG Bahnreisen wieder ein interessantes Programm für die Jahrestagung ausgearbeitet, das inklusive einem mehrtägigen Vorprogramm satte neun Tage Eisenbahnerlebnis brachte.
Auf der 13 Kilometer langen Strecke Alt Nagelberg–Heidenreichstein der Waldviertelbahn ist der Waldvierteler Schmalspurbahnverein tätig. Hier zuckelt die 1940 gebaute Diesellok 2091.09 mit ihrem urigen PmG am 29. April bei Aalfang durch den regentrüben Nachmittag. | Foto: Dietrich Bothe

Bild der Woche Nummer 45 – Auch 2019 hatte Winfried Rauschkolb von DGEG Bahnreisen wieder ein interessantes Programm für die Jahrestagung ausgearbeitet, das inklusive einem mehrtägigen Vorprogramm satte neun Tage Eisenbahnerlebnis brachte.
Die Überbrückung des Kamptales in Zwettl war 1905/06 eine technische Pionierleistung. Ähnlich war es bei der Generalsanierung 1998/99, als die alten Überbauten durch eine neue Konstruktion ersetzt wurden. Bei bestem Frühlingswetter macht 92.2271 am 28. April mit ihrem hübschen Nebenbahnzug aus Spantenwagen eine Fotofahrt über den Viadukt. Kurz darauf wird die reguläre Fahrt bis Waldhausen absolviert, nachdem vorher bereits die Strecke nach Schwarzenau befahren worden war. | Foto: Dietrich Bothe

Bild der Woche Nummer 44 – Alt und neu: Der Schienenbus 798 / 998 der Passauer Eisenbahnfreunde e.V. trifft in Deggendorf Hbf. auf den 650 655 der Waldbahn. – Die Sonderfahrt nach Viechtach und Bayerisch Eisenstein im Rahmen der Jahrestagung der DGEG in Passau verlief wenig glücklich. Wegen eines Personenunfalls musste der Zug mit Eisenbahnfreunden fast drei Stunden in Plattling auf die Freigabe der Strecke in den Baeyrischen Wald warten. Vom umfangreichen Programm blieb dann nur die Fahrt nach Viechtach durch das allerdings ausgesprochen malerische Tal des Schwarzen Regens übrig. | Foto: Rainer Kolbe
Bild der Woche Nummer 43 – In Köthen ist bis zum Sommer noch dichter Eisenbahnbetrieb zu sehen. Dann wird der Betrieb stark eingeschränkt und der Bahnhof umgebaut – bis er in vermutlich deutlich veränderter Gestalt wieder eröffnet wird. | Das Bild von Wolfgang Klee ist dem Beitrag „Blumenberg – und all die anderen“ in der EisenbahnGeschichte, Heft 92, entnommen.
Bild der Woche Nummer 42 – Der 10. Mai 1869 gilt als der Tag, an dem die erste amerikanische Transkontinentalbahn eröffnet wurde. Aber so einfach ist es nicht ... Den ausführlichen - auch ausführlich bebilderten! - Beitrag „Der letzte Schlag - daneben!“ von Günter Krause lesen Sie im aktuellen Heft unserer Zeitschrift EisenbahnGeschichte. Das diesem Artikel entnommene Bild zeigt Lok 117 der UPRR (Union Pacific Railroad) mit einer Caboose in Ogden.
Bild der Woche Nummer 41 – Im Februar 1991 verlässt 132 008 Bebra Rbf in Richtung Eisenach. Wohl um Kosten zu sparen wurde dieses Gleispaar nicht an die 1995 erneuerte Stammstrecke bei Weiterode angeschlossen, sondern abgerissen. Das war wohl der Anfang vom Ende des Rbf Bebra. Güterzüge aus dem Rbf nach Osten müssen seitdem erst Richtung Lispenhausen zurückdrücken, um Bebra dann über die Personenzuggleise zu verlassen. | Mehr über den Rbf Bebra in Heft 93 der EisenbahnGeschichte.
Bild der Woche Nummer 40 – So wie auf dem Bild aus dem Jahr 2010 soll es bald wieder sein: Die V 100 1200 ist mit einem historischen Zug unterwegs – hier anlässlich einer Fotofahrt bei der Dampfbahn Fränkische Schweiz (DFS). Nach gut zwei Jahren zäher, oft ärgerlicher Verhandlungen, Bemühungen und ungeduldigen Wartens erhielten wir endlich die lang ersehnte Nachricht, dass der Motor unserer V 100 1200 (DGEG-Standort Würzburg) repariert und fertiggestellt ist. Ein erster Befund noch in der Reparaturwerkstatt in Bremerhaven führte zu keinen Beanstandungen, so dass der Motor nach Würzburg gebracht werden konnte. Nach Wiedereinbau und Wiederherstellung aller Anschlüsse und Verbindung zum Getriebe werden erste Probeläufe und die anschließenden Hochtastfahrten zeigen, ob und wie erfolgreich die Reparatur war. | Foto: Helmuth Hombach (10. Juli 2010)
Bild der Woche Nummer 39 – Ein Blick nach Passau: Vom 30. April bis zum 5. Mai bieten wir mit Sonderfahrten, Exkursionen und Vorträgen in und um Passau ein umfangreiches Programm, das auch Nichtmitgliedern der DGEG offen steht. Geplant sind u.a.: Fotofahrt mit einer V 60 und einem GmP auf der Ilztalbahn; Fahrt mit einer V 90 zur Linzer Lokalbahn mit Einsatz von Altbau-Elloks der Lokalbahn; Fahrt mit VT 98 zum Moldaustausee; Fahrt mit V 90 nach Viechtach, Bayrisch Eisenstein, Deggendorf und Landshut. Am 4. Mai findet zudem die jährliche Mitgliederversammlung statt. Wir freuen uns auf Sie! | Ansichtskarte Sammlung Ekkehard Martin
Bild der Woche Nummer 38 – Ein Blick nach Passau: Vom 30. April bis zum 5. Mai bieten wir mit Sonderfahrten, Exkursionen und Vorträgen in und um Passau ein umfangreiches Programm, das auch Nichtmitgliedern der DGEG offen steht. Geplant sind u.a.: Fotofahrt mit einer V 60 und einem GmP auf der Ilztalbahn; Fahrt mit einer V 90 zur Linzer Lokalbahn mit Einsatz von Altbau-Elloks der Lokalbahn; Fahrt mit VT 98 zum Moldaustausee; Fahrt mit V 90 nach Viechtach, Bayrisch Eisenstein, Deggendorf und Landshut. Am 4. Mai findet zudem die jährliche Mitgliederversammlung statt. Wir freuen uns auf Sie! | Ansichtskarte Sammlung Ekkehard Martin
Bild der Woche Nummer 37 – Zur Reise mit der Bahn und mithin zur klassischen Reisekultur gehört auch der Speisewagen. Selbst in Zeiten vorgegarter Mikrowellengerichte wirbt die Bahn mit ihrem „gastronomischen Angebot“. Vor rund 80 Jahren verlief die Werbung in der Gegenrichtung. Mit Ansichtskarten machte die Mitropa auf sich aufmerksam und nutzte das Renommee des Fliegenden Hamburgers: „Schnelltriebwagen mit Mitropa-Bewirtschaftung“. | Sammlung Rainer Kolbe
Bild der Woche Nummer 36 – Lebendige Eisenbahngeschichte besteht zu einem wesentlichen Teil aus historischen Loks und Wagen. Können diese sogar in Betrieb gezeigt werden, kann man also „richtig damit fahren“, werden alte Technik und frühere Reisekultur besonders anschaulich – gerade den Jüngeren, die zum Beispiel Dampfloks nicht mehr als Teil ihres Alltags erinnern.
Alte Fahrzeuge betriebsfähig zu erhalten ist allerdings sehr viel (ehrenamtliche) Arbeit. Allen, die an dieser Art der lebendigen Eisenbahngeschichte mitwirken, sei großer Dank und Respekt geschuldet. Stellvertretend zeigt unser Bild der Woche einen Mitarbeiter des DGEG-Arbeitskreises Neustadt bei der Arbeit an der Lok SPEYERBACH: Die schützende Betonschicht des Rauchkammerbodens wird aufgemeißelt, um die seitlichen Verschraubungen der Rauchkammer freilegen zu können. | Foto: Februar 2019, Jürgen Lemke

Corinna Abramovicz ist mit ihrer Schulklasse auf dem Weg nach Lugano, als ihr Zug im Gotthardtunnel außerplanmäßig zum Stehen kommt. Das Zugpersonal geht zunächst von einer technischen Störung aus. Als aber der Strom ausfällt und das Kommunikationsnetz zusammenbricht, entwickelt sich das Gefangensein im dunklen Tunnel für die 300 Passagiere rasch zum Albtraum. Hans Leister schreibt mit DER TUNNEL einen düsteren, hochspannenden Thriller, der auf beklemmende und faszinierende Weise mit unserer Angst vor dem Kampf ums nackte Überleben spielt.
Bild der Woche Nummer 36 – Der alte Gotthard-Tunnel und Züge mit Fenstern, die man öffnen konnte – lang ist es her. Wirklich? Das Foto entstand auf einer Wanderung an der Gotthard-Nordrampe im August 2015. Der „Wanderweg Gottardo“ führt von Erstfeld am Fuß der Rampe bis zum Nordportal des Gotthard-Tunnels bei Göschenen. Mit Eröffnung des Gotthard-Basistunnels Ende 2015 sind der dichte Zugverkehr auf der Rampe und Züge mit Fenstern, die man öffnen kann, Geschichte.
Doch auch der neue Tunnel ist schon so alt, dass ein Thriller ihn zum Thema hat: DER TUNNEL von Hans Leister, erschienen Anfang 2019.
Und den Bericht von der Wanderung können Sie in der EisenbahnGeschichte Nummer 77 nachlesen. | Foto Rainer Kolbe





















Bild der Woche Nummer 18 – Die Nürnberger 01 177 ist im Juni 1952 auf der Deininger Brücke zwischen Nürnberg und Regensburg unterwegs. Grund dafür sind Messungen des Lok-Versuchsamts. Auf dem Bild sind Messkabel am Gleis zu sehen, die zu einem tragbaren Telefon am Brückengeländer führen, der im Vordergrund sitzende Herr hat einen Hörer am Ohr. Leider konnte bisher nicht ermittelt werden, welchem Zweck die Versuche dienten. – Mehr zum Thema lesen Sie in der aktuellen der DGEG-Zeitschrift EisenbahnGeschichte. | Foto Sammlung Garrelt Riepelmeier
Bild der Woche Nummer 17 – Bei Aufräumungsarbeiten in der Universitätsbibliothek Dortmund ist ein großer Teil des Nachlasses Friedrich Wittes nach 32 Jahren wieder aufgetaucht. Der Nachlass konnte inzwischen ins DGEG-Archiv nach Witten überführt werden, das bereits über etliche Manuskripte von Fachaufsätzen Wittes verfügt. Der Nachlass enthält umfangreiche Dokumente, Aufzeichnungen und Fotos. Er kann als äußerst wertvolle Überlieferung insbesondere zum deutschen Dampflokomotivbau gewertet werden. Friedrich Witte gilt bekanntlich als „Vater der Bundesbahn-Neubaulokomotiven“. Weniger technisch beschlagenen Eisenbahnfreunden ist er zumindest durch die von ihm entwickelten und nach ihm benannten Windleitbleche von Dampflokomotiven bekannt. – Mehr zum Thema lesen Sie im DGEG-Forum in der neuen Ausgabe der DGEG-Zeitschrift EisenbahnGeschichte.
Zum Bild: Ein Jahr nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst erhielt Vizepräsident i.R. Friedrich Witte am 10. August 1966 aus der Hand des BZA-Präsidenten Dr. Lehmann das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. | Abbildung Fischer, BZA Minden, Nachlass Witte

Bild der Woche Nummer 16 – Neuzugang im Eisenbahnmuseum Bochum: Klappkübelwagen waren einst im Ruhrgebiet weit verbreitet. Hier wird er gezogen von einer der Gastloks der Zechenbahntage, der 578 der RBH (Typ Krauss-Maffei M700C). Im Hintergrund wächst das neue Empfangsgebäude. Die Zechenbahntage gehen noch bis zum 23. September. Kommen Sie vorbei! Weitere Infos zu den Zechenbahntagen finden Sie hier (extern). Und mehr über den Klappkübelwagen lesen Sie im DGEG-Forum in Heft 90 der EisenbahnGeschichte. | Foto: Christoph Oboth
Bild der Woche Nummer 15 – Ein weiteres Fundstück der Sammlung Reich: 55 3555 vor einem Zirkuszug! Es ist der Zirkus Krone, der hier unterwegs ist. Das Bild zeigt eine leichte Bewegungsunschärfe, aber eine 55er im Zugdienst ist eher selten und vor allem selten fotografiert worden, so dass die verminderte Qualität des Bildes sicher zu verschmerzen ist ... Ralf Reich fotografierte das bemerkenswerte Gespann am 13. Mai 1965 in Mülheim-Heißen. | Foto: Ralf Reich (DGEG-Archiv)
Bild der Woche Nummer 14 – An die 1874 komplett eröffnete Strecke der „Rheinischen Bahn“ im Ruhrgebiet waren zahlreiche Zechen angeschlossen, so auch die Krupp-Zeche Hannover, die bei ihrer Stilllegung im Frühjahr 1973 das letzte Bergwerk auf damaligem Bochumer Stadtgebiet war. Am Ost-Kopf des Güterbahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid begegnet uns hier am 12.5.1973 die Lokomotive „Hannover 21“ (letzte von Krupp quasi für den Eigenbedarf 1962 gebaute Dampflok vom Typ „Bergbau“) mit einem Kohlenzug. Im Hintergrund sind die Schächte 3 und 6 der Zeche Hannover in Wattenscheid-Günnigfeld zu erkennen, die als Förderschächte bereits 1932 stillgelegt worden waren, bis zur Stillegung des Bergwerks aber noch zur Bewetterung dienten. Von der Zeche ist heute noch der Malakowturm über Schacht 1 erhalten, der ein Standort des LWL-Industriemuseums ist. Für die „Rheinische Bahn“ ist an dieser Stelle der „Radschnellweg R1“ geplant, der das Ruhrgebiet von Duisburg bis Hamm durchziehen wird, zu großen Teilen auf der Trasse der ehemaligen „Rheinischen Bahn“. | Foto: Volkmar Bischoff
Bild der Woche Nummer 13 – Im Bahnhof Harburg – seiterzeit noch eine eigenständige Stadt an der Elbe, südlich von Hamburg – eröffnete am 1. Mai 1897 mit einem exklusiven Menü das Restaurant Heeschen im Wartesaal 1. und 2. Klasse. Das Restaurant war dem Zeitgeist entsprechend prachtvoll dekoriert, man speiste unter Palmen. Nachdem am Tag der Eröffnung Hummer und Hammelrücken serviert wurden, führte man, wie im täglichen Betrieb deutscher Bahnhofsrestaurants üblich, Gerichte gutbürgerlicher Küche. In einem Reiseführer von 1907 ist zu lesen, dass der Harburger Wartesaal wohl „zu den schönsten seiner Art in Deutschland zählen“ dürfte. Zumindest ist er der einzige erhaltene Bahnhofswartesaal aus dem 19. Jahrhundert im Hamburger Raum!
Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals haben Sie am Sonntag, den 9. September, zwischen 12 und 18 Uhr die Gelegenheit, den Wartesaal zu besichtigen. Es führen Mitglieder der DGEG durch die Räume und durch den Bahnhof (Führungen immer ab halb). | Abbildung Sammlung Rainer Kolbe

Bild der Woche Nummer 12 – Die ehemalige Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen-Katernberg beherbergt die große Sonderausstellung zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus: „Das Zeitalter der Kohle – eine europäische Geschichte“. Das Essener Ruhr Museum und das Deutsche Bergbaumuseum Bochum widmen der Kohle diese noch bis zum 11. November 2018 laufende Gemeinschaftsausstellung. Im „Skulpturenpark“ vor dem Ausstellungsgebäude befinden sich zahlreiche moderne Großgeräte des Bergbaus, darunter auch zwei Gruben-Lokomotiven. Der Zugang zum Ausstellungsgebäude erfolgt über eine Standseilbahn, die sich in der Bandbrücke verbirgt. | Foto: Reinhold Budde
Bild der Woche Nummer 11 – Neuer alter Bahnhof in Elmstein: Nach etwa einjähriger Bauzeit wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde Mitte Mai in Elmstein der fast originalgetreue Neubau des Bahnhofsgebäudes eingeweiht. Der Neubau war erforderlich geworden, da Dach sowie tragende Teile des ursprünglichen Empfangsgebäudes – einer Holzkonstruktion aus dem Jahre 1908 – so stark durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen worden waren, dass aus wirtschaftlichen Gründen nur ein kompletter Neubau infrage kam. Es wurde von Anfang an größter Wert darauf gelegt, dass das neue Gebäude den Charakter seines Vorgängers so weit wie möglich bewahrt.
Das ursprüngliche Elmsteiner Empfangsgebäude bildete mit einem Lok- und Güterschuppen sowie einem Toilettenbau die Grundausstattung des Endbahnhofs der Lokalbahn Lambrecht–Elmstein, welche am 23. Januar 1909 eröffnet wurde und auf der heute das Kuckucksbähnel der DGEG fährt.
Das Empfangsgebäude wurde als einfache hölzerne Fachwerkkonstruktion entworfen, die einstöckig auf einem umlaufenden, zum Erdreich hin offenen Sandsteinfundament errichtet wurde und nicht unterkellert war. Ursprünglich war nur der nach Nordwesten gerichtete Gebäudeteil zur Unterbringung des Dienstraums als geschlossener Raum ausgeführt worden, während der Warteraum – ähnlich einer Pergola – halb offen gestaltet worden war. In welchem Jahr und zu welchem Anlass der offene Warteraum durch Anbringung weiterer Wandelemente zur Bahnsteigseite hin vollständig verschlossen wurde, ist nicht bekannt.
Alle Details zum neuen und zum alten Bahnhof lesen Sie im FORUM, Ausgabe 186 in der neuen Ausgabe Nr. 89 unserer Zeitschrift EisenbahnGeschichte. Die oben gezeigte Ansichtskarte stammt aus der Sammlung von Reiner Frank.

Bild der Woche Nummer 10 – Sommerzeit ist Museumszugzeit. Am 7. Juli 2018 fotografierte Reinhold Budde den Museumszug auf der Ruhrtalbahn in der Nähe des Haltepunktes „Ruine Hardenstein“. Im Hintergrund kreuzt die Fähre „Hardenstein“ den Fluss. Aufgrund eines technischen Defektes wurde das beliebte „Schweineschnäuzchen“ an diesem Tag durch 212 039 von Railflex mit zwei Umbauwagen aus dem Museumszug ersetzt.
Bild der Woche Nummer 9 – Aus dem umfangreichen Bestand von Werkfotos der Maschinenfabrik Esslingen im DGEG-Archiv stammt dieses Foto (um 1935), das einen Bezug zum diesjährigen Kohleabschied hat: Die nach der letzten deutschen Kaiserin benannte Gewerkschaft Auguste Victoria – kurz AV – in Marl war das zweitletzte Bergwerk im Ruhrgebiet, es wurde am 18. Dezember 2015 geschlossen. In der dortigen Kokerei befand sich von 1925 bis 1944 eine Kokslöschbahn mit Zahnradbetrieb, die von 1934 bis 1944 mit einer Leiterzahnstange des Systems Riggenbach ausgestattet war. Die beiden baugleichen Lokomotiven (AEG 3024/1925 und 4118/1928) blieben nach der Umstellung auf Reibungsbetrieb noch bis zur Stilllegung der Kokerei im Jahre 1966 in Betrieb.
Bild der Woche Nummer 8 – Das Bild zeigt die „neue“ Schiffbrücke zwischen Karlsruhe (Baden) und Maximiliansau (Bayern), erbaut 1865. Die Brücke ist geöffnet, ein Rheinschiff passiert.
Mehr darüber, was eine Schiffbrücke überhaupt ist und was es mit der neuen (und alten) Rheinbrücke bei Karlsruhe auf sich hat, lesen Sie im Beitrag „Pfälzische Eisenbahnbrücken über den Rhein“ von Wolfgang Kunz im neuen Jahrbuch für Eisenbahngeschichte. | Abbildung Sammlung Kunz

Bild der Woche Nummer 7 – Die mit einem Fahrwerk mit Blindwelle ausgestattete Freilassinger 98 308 trifft der LVA-Fotograf vermutlich in Berchtesgaden an. Der Lokführer, der seinen Dienst auf der Lok alleine verrichtet, freut sich offensichtlich über die Aufmerksamkeit. Bei der Rückansicht der 98 308 ist gut der unmittelbar auf das Feuerloch aufgesetzte Kohlekasten zu erkennen; über einen mittels Zahnsegment zu öffnenden Schieber fällt die Kohle direkt auf den Rost. Die Lokbeschriftung zeigt die Farbanschrift „ED München“; die noch aus Reichsbahnzeiten stammende Heimanschrift „Freilassing“ enthält noch nicht den Vorsatz „Bw“. Das Gattungsschild zeigt die Farbanschrift „L 22.11“. Das Untersuchungsdatum lautet „9.3.51“. – Mehr über den „Glaskasten“ und andere alte Schätzchen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift „EisenbahnGeschichte“ im Beitrag „Beifang in Bayern“. | Abbildung Sammlung Garrelt Riepelmeier
Bild der Woche Nummer 6 – Die rasche Ausbreitung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert inspirierte selbstverständlich auch Kunst und Künstler. Als mit dem Zusammenwachsen von Strecken und Netzen auch Fahrten über größere Entfernungen möglich geworden waren, mussten die Reisenden unterwegs verköstigt werden. Vor Erfindung des Speisewagens waren dafür die Bahnhofsrestaurants zuständig, die Züge legten dann einen etwas längeren Halt ein. Dass dieser Halt immer noch zu kurz war, um eine größere Zahl Menschen zu versorgen, hat Wilhelm Busch in seiner Zeichnung „Die Mittagstafel in der Rosenheimer Bahnhofs-Restauration“ dargestellt, möglicherweise nur geringfügig überhöht.
Mehr darüber, was der große Humorist und Dichter Wilhelm Busch (1832–1908) zum Thema Eisenbahn zu sagen und zu zeichnen hat, lesen Sie im Beitrag „Wilhelm Busch und die Eisenbahn“ von Dr. Thomas Palaschewski im neuen Jahrbuch für Eisenbahngeschichte. | Abbildung Sammlung Palaschewski

Bild der Woche Nummer 5 – Eine vielfältige Nummerngeschichte hat die kleine Tenderlokomotive, die 1928 von der Firma Hohenzollern mit der Fabrik-Nr. 4629 gebaut wurde. Ausgeliefert wurde sie mit der Betriebsnummer 80 030 an die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft. Nach ihrer Ausmusterung in Bundesbahn-Diensten gelangte sie 1961 zur Klöckner-Bergbau AG, die sie zunächst als Nr. „4“, ab 1967 als Nr. „9“ auf ihren Zechen im östlichen Ruhrgebiet einsetzte. Ralf Reich fotografierte die Lok am 19.10.1969 in Heeren-Werve. Bei der inzwischen gegründeten Ruhrkohle AG (RAG) erhielt die Lok die Nr. D 724, die sie bis zu Ausmusterung und Abgabe an die DGEG – Museum Bochum-Dahlhausen im Jahr 1974 behielt. Anlässlich des Kohleabschieds 2018 wird die zwischenzeitlich mit einem sog. „Fotografieranstrich“ versehene Maschine derzeit wieder in ihren letzten Zustand bei der RAG zurückversetzt (siehe auch der Bericht in Eisenbahn-Geschichte, Heft 88; im {link seite="http://shop.dgeg-medien.de/0-1563-Eisenbahn-Geschichte-Nr-88"}Shop{/link} ansehen). | Foto: Ralf Reich (DGEG-Archiv)
Bild der Woche Nummer 4 – Ein Fund aus der Sammlung Reich: Als Modell bekannt, hier ein (seltenes?) Bild eines (Behelfs-)Pwghs, die ab 1964 im AW Limburg aus alten „Donnerbüchsen“ umgebaut wurden. Diese Wagen dienten zum Aufenthalt des Zugführers und Begleitpersonales (Rangierer) und dem Transport der Dienstgüter. Gepäck oder andere Güter wurden darin nicht befördert. Zumindest hinter der Baureihe 50 wurden diese Begleitwagen durch Einsatz der Kabinentender überflüssig. Ralf Reich fotografierte 50 316 am 2. Mai 1966 in Unna. | Foto Ralf Reich, Sammlung DGEG-Archiv

Bild der Woche Nummer 2 – Nach der diesjährigen DGEG-Jahrestagung in Chemnitz noch einmal ein Bild aus der drittgrößten Stadt Sachsens: Das markanteste Gebäude der 1930 fertiggestellten Seilablaufanlage war das Befehlsstellwerk auf Höhe des Personenbahnhofes Chemnitz-Hilbersdorf. Es blieb auch nach dem Abriss fast aller Gleise erhalten und wird heute vom Verein „Technikmuseum Seilablaufanlage“ genutzt. – Mehr über Hilbersdorf und die Güterverkehrsanlagen in Chemnitz lesen Sie in der neuen Ausgabe unserer Zeitschrift „EisenbahnGeschichte“, die im Laufe der Woche in den Handel kommt. | Foto: Historische Sammlung der DB AG
Bild der Woche Nummer 1 – Im ehemaligen Betriebswerk der früheren Buschtěhrader Eisenbahn in Lužná u Rakovníka befindet sich ein beeindruckendes Eisenbahnmuseum. Bei der Exkursion im Rahmen der DGEG-Jahrestagung konnten am 3. Mai 2018 unter vielen anderen Exponaten die beiden ČSD-Lokomotiven 524.1110 (1'E1' h2t, Baujahr 1931) und 387.043 (2'C1' h3, Baujahr 1937) vor dem Lokschuppen bewundert werden. | Foto: Dietrich Bothe

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Zuletzt aktualisiert von MME am 28.03.2019, 14:09:49. | Verbesserungsvorschlag oder Fehlermeldung