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DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V.
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7. bis 10. Mai 2026
Jahrestagung und Mitgliederversammlung in Würzburg
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Unser Bild der Woche

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Bild der Woche 251 – Was ist am Stellwerk Sylbach Nord (Sn) im April 1973 nicht alles an vergangener Eisenbahn zu entdecken. Fernsprecher, Schrankenkurbel, Weichenspannwerk, Handweiche und natürlich die Telegrafenleitung. Damals herrschte Dieselbetrieb mit vorwiegend mit 211/212, 216, 290 und 624. Ab und zu verirrte sich auch eine 044 oder 050 hierher. Die Elektrifizierung der Strecke erfolgte zwei Jahre später. Heute ist Sylbach nur noch ein Haltepunkt und Sn schon lange Geschichte. Trotzdem kann man an vielen Stellen im DB-Netz so manche Elemente von diesem Bild auch heute noch entdecken. Beachtenswert ist natürlich auch der »Abtritt« – ein einfacher Bretterverschlag. | Foto: Dietrich Bothe

Einmal pro Woche laden wir an dieser Stelle ein neues altes Bild aus dem weiten Feld der Eisenbahngeschichte hoch - mal eine alte Ansicht, mal ein Dokument, mal ein historisches Foto. Schauen Sie wieder vorbei! Und blättern Sie durch die vorherigen Bilder!


 

Die DGEG vor 47 Jahren – Rückblick, Teil 26

Unter dem Titel „Die DGEG vor 47 Jahren“ geben wir Ihnen Einblicke in das Vereinsgeschehen vor 47 Jahren.

Klicken zum VergrößernAm Die Jahrestagung fand in Regensburg statt. An der Eröffnung nahm auch der Präsident der BD Nürnberg, Walter Gerlach, teil. Es konnte eine Ausstellung zur 120-jährigen Geschichte der Eisenbahn im Raum Regensburg in der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank gezeigt werden. Das Rahmenprogramm brachte Besichtigungen beim Gleisbildstellwerk in Weiden, dem AW Weiden, bei der Holz- und Betonindustrie Pfleiderer in Neumarkt/Opf mit seiner umfangreichen Werksfeldbahn, der Hafenbahn Regensburg, der Bayerischen Zellstoffwerke in Kelheim, der Südzucker AG in Regensburg sowie Sonderzüge rechts und links der Donau und Dampf im Bayerischen Wald.
Die DGEG beteiligte sich mit Loks aus Dahlhausen und Neustadt (E 17 113, E 19 01, E 32 27, E 244 31, ET/ES 85) an der Veranstaltung „100 Jahre elektrische Traktion“ im AW München-Freimann.
Studienfahrten fanden statt mit dem ET 85 von München nach Oberammergau, mit Güterzugloks auf den Frankfurter UBahn-Strecken nach Gonzenheim und Oberursel; es gab einen Abschied vom 601 im TEE-Verkehr und eine Wochenreise mit dem Gläsernen Zug in die Steiermark.
In Neustadt konnte an der Lokalbahndampflok „BERG“ eine Kesseluntersuchung durchgeführt werden. Dank einer Stiftung konnte die Lok E 17 113 gekauft werden. Als Leihgabe der AEG wurde bis zur Eröffnung des Verkehrsmuseums in Berlin die E 19 01 in Neustadt ausgestellt. Die Lok wurde vorher im AW Freimann in einen hervorragenden äußeren Zustand versetzt. Ein bisher in Dahlhausen hinterstellter württembergischer Personenwagen wurde für den Neustadter Museumszug umgesetzt. Beim Tag der offenen Tür am 3. und 4. Juni konnten dank der Rücküberführung der Fahrzeuge von München-Freimann auch die E 32 und der ET 85 sowie der Dahlhausener Museumszug gezeigt bzw. im Einsatz mit den beiden V 36 erlebt werden. Daneben waren Neustadter Fahrzeuge auf acht Ausstellungen in Südwestdeutschland ausgestellt.
In Viernheim konnte auf 100 m Gleislänge ein kleiner Feldbahndemonstrationsbetrieb eingerichtet werden. Der Schienenschleifwagen Tw 1307 der Mannheimer Verkehrs-AG konnte übernommen werden. Nach Aufarbeitung in der ZWM Mannheim kam der Tw 1122 der Rhein-Haardt-Bahn wieder zurück. Ebenfalls gelangten eine Motordraisine und eine Handhebeldraisine nach Viernheim. Dazu gesellte sich der Beiwagen 1308 der Baseler Straßenbahn. In Frankenthal konnte mit dem Material aus Viernheim eine Ausstellung in den Räumen der „Dresdener Bank“ eröffnet werden. Das Jubiläum 100 Jahre elektrische Traktion führte auch in Viernheim zu einer großen Jubiläumsveranstaltung.
In Bochum-Dahlhausen kam es im ersten Halbjahr zu Film und Fernseheinsätzen der Fahrzeuge. Unter anderem führte es Fahrzeuge bis nach Lübeck. Umfangreiche Vorarbeiten wurden für eine Erweiterung der Gleisanlagen geleistet. So wurde die Übernahme der Wagenhalle (ex Bww) diskutiert, aber auch der der später ausgeführte Bau der Rechteckhalle hinter dem Lokschuppen. Die ebenfalls diskutierte Lösung einer Erweiterung des Lokschuppens um die Stände 14 bis 27 (wie von der früheren Reichsbahn geplant) konnte allerdings nicht verwirklicht werden.
Beschafft wurde der Uerdinger VT 796 626, um längere Arbeiten am Wismarer Schienenbus vornehmen zu können. Der ET 85 konnte am 4. Oktober auf elektrischen Strecken der Ruhrkohle für einen Sonderzug eingesetzt werden. Die beiden V 36 leisteten zusammen etwa 6800 km im Zugbetrieb, wobei die V 36 204 erst im Verlauf des Jahres in Betrieb genommen wurde. Der Wismarer Schienenbus kam auf 857 km. Der WDR strahlte eine 25-minütige Sendung über das Museum aus.
Im Achertal konnte die 89 7159 im April wieder in Betrieb genommen werden und war an 35 Tagen ohne Probleme im Einsatz.
Umfangreiche Gleisarbeiten in Möckmühl prägten das Jahr im Jagsttal. Im April wurde das Fahrgestell von „Helene“ neu abgenommen. Damit war die Dampfsaison 1979 gerettet: 46 Betriebstage mit 3.094 km Streckenleistung waren am Ende des Jahres zu vermelden!

Text und Bild: Winfried Rauschkolb


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Zuletzt aktualisiert von Rainer.Kolbe am 11.04.2026, 11:02:51.