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Syrien: MIT DAMPF UND DIESEL VOM JARMUKTAL NACH PALMYRA

Syriens Bahnen und Kultur, Vorprogramm Jordanien (Studienreise)

veranstaltet durch DGEG Bahnreisen GmbH

So, 11. - Mo, 26. Feb. 2007

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Vollständige Bereisung des normalspurigen syrischen Eisenbahnnetzes im Sonderzug. Regel- und Sonderzug auf der Schmalspurbahn. Besichtigungen kultureller Stätten wie Palmyra oder Bosra. Vorprogramm Jordanien mit dem neuen Dampfzug auf der Akababahn. Flug mit Royal Jordanian ab Frankfurt am Main.

Reise ist ausgebucht.

Syrien – das ist Orient, Wüste und ... Hedschasbahn. Schließlich liegt deren nördlicher Endpunkt in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Auch dass die legendäre Bagdadbahn auf ihrem Weg von der Türkei nach dem Irak ein kurzes Stück durch Syrien führt, ist weithin bekannt. Durchaus nicht zum Allgemeinwissen gehört, dass das arabische Land über ein insgesamt 2460 km langes Normalspurnetz verfügt. Dies zu erkunden, ist das Ziel dieser Reise. Es werden auch Strecken befahren, die ansonsten nur dem Güterverkehr dienen. Da die Bahnlinien teilweise nahe an historischen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen, kombinieren wir diese Reise mit einem kleinen touristischen Programm. Erwähnt seien Palmyra, der Krak des Chevaliers und die Wasserräder am Orontes. Aber auch die in der seltenen Spurweite von 1050 mm gebaute Hedschasbahn gehört zu unserem Angebot.

An- und Abreise erfolgen mit der Royal Jordanian, die einen guten Ruf genießt. Diese Gesellschaft stellt auch „Rail&Fly“-Tickets aus. Der Weg über Amman bietet außerdem die Möglichkeit, den internationalen Zug von Amman nach Damaskus zu benutzen, der nur zweimal wöchentlich verkehrt. Da die halbprivate schmalspurige Akaba-Bahn in Jordanien Anfang des Jahres als Touristenattraktion einen regelmäßig verkehrenden Dampf­personenzug auf ihrer Güterzuglinie eingeführt hat – auf einer Strecke, auf der es nie zuvor Dampfzüge gegeben hat – bieten wir Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, auch mit diesem zu fahren. Das Vorprogramm Jordanien wird ebenfalls durch ein touristisches Rahmenprogramm (Petra und Wadi Rum) abgerundet.

Fast alle Strecken befahren Sie in Sonderzügen. Diese bestehen auf der Normalspur aus Sitzwagen sowie meist einem Speisewagen und werden wechselnd mit Großdieselloks bespannt. Fotohalte auf freier Strecke sind vorgesehen.

 

REISELEISTUNGEN:

  • Fachprogramm lt. Ausschreibung einschl. aller angegebenen Bahnfahrten, Transfers und Flüge
  • Deutsche Reiseleitung
  • Visa für Syrien und Jordanien
  • 12 Übernachtungen in Doppelzimmern mit Bad / Dusche, WC in ***-Hotels mit Halbpension, beginnend mit dem Abendessen am 14. 2. und endend mit dem Frühstück am 26. 2.
  • Gegen Aufpreis Vorprogramm Jordanien (3 Übernachtungen mit Halbpension, beginnend mit dem Abendessen am 11. 2.)
  • Gegen Aufpreis Einzelzimmerunterbringung in den Hotels
  • Auf Wunsch Rail&Fly-Ticket. Dafür geben Sie bitte Ihren Ausgangsbahnhof an

REISEPREISE:

-                     Reise ab / bis Frankfurt am Main                                      EUR 1990,00

-                     Aufschlag für Vorprogramm Jordanien                            EUR   330,00

-                     Einzelzimmeraufschlag Standardprogramm                   EUR   340,00

-                     Einzelzimmeraufschlag Vorprogramm Jordanien           EUR     80,00

-                     Rail & Fly                                                                              EUR     70,00

-                     Abschlag für Mitglieder                                                      EUR     50,00

 

MITGLIEDERPREIS: Den Mitgliederpreis können außer DGEG-Mitgliedern auch Mitglieder von solchen Vereinen in Anspruch nehmen, die selbst eine DGEG-Mitgliedschaft abgeschlossen haben, wie z.B. DEV, BLV, FdE usw. Mitglieder dieser Vereine, die eine Kooperation mit der DGEG eingegangen sind, senden bitte bei der Anmeldung eine Kopie Ihres Mitgliedsausweises mit. Reiserücktrittskostenversicherung und zusätzliche Reiseversicherungen werden Ih­nen mit der Teilnahmebestätigung angeboten und können gegen Aufpreis abge­schlossen werden. 

NICHT ENTHALTENE LEISTUNGEN: Sonstige Versicherungen, Trinkgelder, zu­sätzliche Mahlzeiten oder Ge­tränke.

TEILNEHMERZAHLEN:   Mindestens 20 (Vorprogramm 10 Personen), maximal 45 Personen  

ANMELDESCHLUSS:      11. Dezember 2006

REISELEITUNG:               Tomas Meyer-Epper 

LITERATURHINWEIS:              Lok-Report 1.06, Fern-Express III/2001, Eisenbahn-Magazin 3.06

SICHERUNGSSCHEIN:      Alle Teilnehmer erhalten nach Anmeldung einen Sicherungsschein von TourVERS.

ZAHLUNGSWEISE: Anzahlung von 10 % nach Erhalt der Anmeldebestätigung. Nach Erreichen der Mindest­teilnehmerzahl oder spätestens bei Anmeldeschluss erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung und gleichzeitig die Rechnung über den Restbetrag. Den Reisepreis-Sicherungsschein erhalten Sie zusammen mit der Anmeldebestätigung.

EINREISE: Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Arabische Republik Syrien ein Visum. Die Ausstellung des Visums gehört zum Reiseumfang. Wir informieren Sie rechtzeitig, wenn wir Ihren Pass benötigen. Beachten Sie bitte: Enthält der Reisepass israelische Einreisestempel oder Einreisestempel von Grenzübergängen, die an Israel grenzen (Grenzübergang Allenby- / König-Hussein-Brücke zu Jordanien oder Grenzübergang Taba [Sinai] zu Ägypten) wird die Einreise verweigert. Für Jordanien und Syrien muss derselbe Pass verwendet werden. Das Visum für Jordanien wird bei der Ankunft in Amman erteilt.

 

FAHRTVERLAUF:

(Hauptprogramm)

Mittwoch, 14. Februar 2007:   Mittags fliegen Sie mit Royal Jordanian von Frankfurt am Main nach Amman, der jordanischen Hauptstadt. Abendessen und Übernachtung in Amman

Donnerstag, 15. Februar 2007:   Um 8 Uhr starten Sie mit dem internationalen Regelzug der schmal­spurigen Hedschasbahn nach Dera'a, der ersten Stadt hinter der syrischen Grenze. Die Hedjaz Jordan Railway besitzt ganze fünf Dieselloks des GE-Typs U 10, bei dem vier der sechs Achsen angetrieben sind. Nach der Beobachtung der Rangiermanöver (der Gegenzug aus Amman läuft etwa zur selben Zeit ein) bringt Sie ein Reisebus von dort nach dem 30 km ent­fernten Bosra. Im Anschluss an den Zimmerbezug be­sichtigen Sie den historischen Teil der Stadt, die auf 2000 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Das Am­phitheater aus römischer Zeit wurde erst vor einem halben Jahrhundert ausgegraben. Abendessen im Hotel.

Freitag, 16. Februar 2007:   Am Morgen erwartet Sie ein Dampfsonderzug mit historischen Wagen zur Fahrt über Dera'a nach Zeizoun in der Yarmukschlucht (55 km). Diese 1905 eröffnete Seitenbahn der Hedschas­bahn führte früher bis zum Hafen von Haifa, ist aber auf israelischem Gebiet seit 1946 unterbrochen und abgebaut. Der teilweise verschüttete Abschnitt Muzeirib – Zeizoun ist erst seit November 1999 wieder befahrbar. Bis Zeizoun senkt sich die Strecke von 529 m (Dera’a) auf 260 m ü. N. N. Anschließend geht die Fahrt weiter über Dera'a nach Damaskus (150 km). Die Strecke führt durch weitgehend ebenes und meist fruchtbares, teilweise bestelltes Gebiet. Zahlreiche Bahnhöfe vom Anfang des vorigen Jahrhunderts sich noch zu sehen. Die Übernachtung erfolgt in einem Hotel, das in fußläufiger Entfernung des Bahnhofs Ka­nawat liegt.

Samstag, 17. Februar 2007:   Für den Morgen ist eine Besichtigung der syrischen Hauptstadt vorgesehen. Höhepunkt wird die Omajjadenmoschee sein, die vor 2000 Jahren als Tempel errichtet, dann zur Kirche um­gewandet wurde und schließlich seit dem 8. Jahrhundert eine Moschee ist.  Gegen Mittag schließt sich die Besichtigung des Schmalspurbahndepots am Bahnhof Cadem an. Danach beginnt die erste Sonderzugfahrt auf der syrischen Normalspur. Sie be­fahren die 367 km lange Magistrale der CFS nach Aleppo, wo Sie mit Sonnenuntergang eintreffen. In der größten Stadt Syriens (Damaskus ist die zweitgrößte) bleiben Sie zwei Nächte.

Sonntag, 18. Februar 2007:   Der Tag beginnt mit ei­ner Sonderzugfahrt von Aleppo noch weiter nach Nor­den. Ziel ist Meydan Ekbez, die Grenzstation zur Tür­kei. Nach der Rückkehr gegen 17 Uhr (Fahrtstrecke: 2 * 100 km) lernen Sie auf einem Stadtbummel den Suq (Basar) kennen, der das Herz Aleppos darstellt und als besonders schön gilt.

Montag, 19. Februar 2007:   Mit dem Sonderzug der Vortage setzen Sie Ihre Reise nach Osten fort. Von Aleppo geht es über Ar Raqqah nach Deir Ezzor (340 km). Von hier aus soll in einigen Jahren eine direkte Strecke nach dem Irak führen). Eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist die filigrane Hängebrücke über den Fluss. Sie übernachten in einem modernen Hotel.

Dienstag, 20. Februar 2007:   Der Sonderzug setzt seine Fahrt von Deir Ezzor nach Al Qamechli fort. Dort mündet die noch relativ neue Strecke in die dort Anfang der 1930er Jahre fertiggestellte Bagdadbahn. Sie bereisen sie bis zum Grenzbahnhof El Yaroubieh, wo der Zug seine Fahrrichtung wechselt und über Al Qamechli zurück bis Al Hasakah fährt. Dort verbringen Sie die Nacht. Die Fahrtstrecke an diesem Tag: 450 km.

Mittwoch, 21. Februar 2007:   Nun geht es zurück nach Aleppo, wo Sie nach 470 km Fahrt an diesem  Tag erneut übernachten.

Donnerstag, 22. Februar 2007:   Nach dem Depotbesuch am Morgen geht es mit dem Sonderzug über die Gebirgsstrecke (eine der ganz wenigen in Syrien!) von Aleppo nach Latakia. Von der Hafenstadt fahren Sie über die erst im letzten Jahrzehnt errichtete meeresnahe Strecke zur nächsten Hafenstadt, Tartus. Zur Zeit der Staatsgründung war Tartus ein Dorf. Heute ist Tartus eine moderne Großstadt. Ihr vorgelagert ist die einzige Insel Syriens. Nach 280 km Fahrt übernachten Sie in Tartus 

Freitag, 23. Februar 2007:   Der Sonderzug bringt Sie nach Oum Jamee (auch Aum Game geschrieben). Per Bus besuchen Sie die Kreuzritterburg Krak des Chevaliers, die schönste und am besten erhaltene Anlage aus der Zeit der Kreuzritter. Sie geht auf eine Befestigung zurück, die 1031 der Emir von Homs er­richtete. Etwa vier Stunden später bringt Sie der Sonderzug über Al Akkari, wo die Strecke nach Tripolis (Libanon) und Beirut abzweigt, über die man in den vierziger Jahren bis nach Kairo gelangen konnte, zur Übernachtung nach Hama. Die Fahrtstrecke mit dem Zug beträgt 108 km. Die grüne Stadt am Orontes ist wegen ihrer Schöpfräder berühmt. Schon vor mehr als 1500 Jahren schöpften die mächtigen Räder das Was­ser aus dem tiefer gelegenen Orontes in Aquädukte, über die es auf die Felder und als Brauchwasser in die Häuser gelangte. Sie essen in einem Restaurant am Orontes zu Abend und genießen dabei den Blick auf die Norias genannten riesigen Schöpfräder.

Samstag, 24. Februar 2007:   Von Hama geht es mit dem Sonderzug zunächst nach Mhine, wo die noch recht neue Strecke nach Damaskus abzweigt. Der fol­gende Abschnitt nach Palmyra wird normalerweise ausschließlich von Güterzügen befahren, die das Phosphat zum Hafen Tartus transportieren. Diese Ta­gesetappe misst etwa 200 km. Die Oase Tadmur mit den Ruinen von Palmyra liegt inmitten der syrischen Wüste, zwischen dem Mittelmeer und dem nach Süden fließenden Euphrat. Tadmur ist aramäisch und bedeutet Palmenstadt. Septima Augusta Zenobia, im dritten Jahrhundert Königin von Palmyra, machte die Stadt zu einer der prunkvollsten Städte der damals be­kannten Welt. Erst die römische Herrschaft und dann die arabische bedeuteten im siebten Jahrhundert ihren Untergang. Sie besichtigen am Nachmittag, was der Nachwelt erhalten geblieben ist. Ebenso bekannt wie bemerkenswert sind die Diokletiansthermen, das The­ater, die Agora und... und... und... Übernachtung im modernen Tadmur.

Sonntag, 25. Februar 2007:   Der Sonderzug fährt Sie von Palmyra über Mhine nach Damaskus (260 km). Auf der Weiterfahrt per Bus nach Amman legen Sie noch einen Halt in Hame ein, wo die Dampfloks der Translibanonbahn abgestellt sind. Abendessen und Übernachtung in Amman.

Montag, 26. Februar 2007:   Das Flugzeug der Royal Jordanian startet vss. um 10.20 Uhr nach Frankfurt am Main.

Vorprogramm: 

Sonntag, 11. Februar 2007:     Mittags fliegen Sie mit Royal Jordanian von Frankfurt am Main nach Amman. Dort Abendessen und Übernachtung. 

Montag, 12. Februar 2007:      Auf einer Stadtrund­fahrt lernen Sie Amman kennen, die auf sieben Hügeln (750 bis 1000 m ü. N. N.) errichtete Stadt, deren Gründung auf biblische Zeiten zurückgeht. An­schließend fahren Sie per Bus nach Akaba am Roten Meer, wo Sie zu Abend essen und übernachten

Dienstag, 13. Februar 2007:    Morgens fahren Sie mit dem Dampfzug, der aus der Pazifik-Lok 85 und modernisierten Altbauwagen besteht, von Akaba über eine kurvenreiche Strecke hinauf zum Wadi Rum. Die Dampfzugfahrt geht über etwa 60 km. Sie unterneh­men anschließend eine Jeepsafari durch das Wadi (Wadi = trockenes Flussbett) und übernachten in ei­nem Zeltcamp in der Wüste

Mittwoch, 14. Februar 2007:    Am frühen Morgen fährt Sie der Bus in einer knappen Stunde Richtung Petra. Die antike Stadt der Nabatäer erreichen Sie vom Busparkplatz aus nach viertelstündigem Fußmarsch. „Der Anblick Petras, besonders am Morgen, ehe die Strahlen der aufgehenden Sonne die Spitzen der Sandsteinsierra erreicht haben, ist von un­endlicher, unbeschreiblicher Schönheit. Die weichen Farben der rot getönten Felsbarriere vor uns…“ schrieb 1823 der Orientreisende Alexander B. W. Ken­nedy, elf Jahre nachdem der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt die rosarote Felsenstadt entdeckt hatte. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Amman, wo Sie auf die DGEG-Hauptreisegruppe stoßen

 

Ein paar zusätzliche Informationen: 

Seine heutigen Grenzen besitzt Syrien, ein Land mit über 5000-jähriger Geschichte, erst seit 1946, als es sich von der Kolonialmacht Frankreich löste. Nördlicher Nachbar ist die Türkei, im Westen liegt das Mittelmeer, süd­westlich hinter dem Antilibanongebirge der Libanon, noch weiter südlich Israel. Die Grenze zu den östlichen Nachbarn Jordanien und Irak verlaufen streckenweise durch die Arabische Wüste und wirkt wie mit dem Li­neal gezogen. Syriens Fläche beträgt 185.180 km² (halb so groß wie Deutschland), seine Einwohnerzahl 18,5 Mio.

 

Das 2460 km lange Normalspurnetz ist noch verhältnismäßig jung. Von dem kurzen Abschnitt der Bagdadbahn ganz im Osten und der ebenfalls aus der Türkei kommenden Strecke nach Aleppo und Homs, die früher weiter nach dem Libanon führte, abgesehen, entstanden die Bahnen erst nach 1970. Damals hatte sich Hafes el As­sad an die Macht geputscht und realisierte mit sowjetischer Hilfe ein gewaltiges Neubaustreckenprogramm. Die 750 km lange Strecke vom Hafen Latakia über Aleppo zu den Ölfeldern bei Kamechli im Nordosten wurde in Etappen zwischen 1974 und 1978 in Betrieb genommen. Dem Phosphattransport – das Abbaugebiet liegt in der Wüste rund um Palmyra – nach dem Hafen Tartus dient die 1980 eröffnete Strecke über Homs. Durch eine Zweigstrecke wurde dann endlich 1983 auch die Hauptstadt Damaskus an das Normalspurnetz angeschlossen. Die 80 km lange Lücke am Mittelmeer zwischen Latakia und Tartus schlossen die Bahnbauer 1992. 

Von Deir Ezzor sollte ab 1981 eine 150 km lange Strecke nach Abou Kemal und weiter Richtung Bagdad gebaut werden. Aus politischen Gründen stellte Syrien im Folgejahr die Arbeiten wieder ein, nahm sie aber jetzt wieder auf. Die 203 km lange Linie von Deir Ezzor nach Palmyra existiert momentan nur auf dem Reißbrett.

 

Parallel zur Hedschasbahn sollte ab 1996 eine für 160 km/h trassierte Strecke nach Dera’a und weiter nach Jordanien entstehen. Bis heute konnte Jordanien sich nicht zu einer Bauzusage entschließen. Ebenfalls noch Zukunftsmusik ist ein neuer unterirdischer Hauptbahnhof in Damaskus. Im Vorgriff darauf wurde der Kopfbahn­hof Kanawat geschlossen. Auf seinem Gleisfeld entsteht ein Einkaufszentrum mit darunterliegendem Bahnhof. 

Infolge des starken Konkurrenzdrucks von der Straße ist das Reisezugangebot der CFS (Chemins de Fer Syriens) eher spärlich. Täglich verkehren zwischen 16 und 20 Reisezüge auf einem Teilnetz. Erfreulicherweise tendieren die Fahrgastzahlen jetzt wieder nach oben.

 

Die schmalspurige Hedschasbahn (1050 mm) entstand im damaligen Osmanischen Reich. Damaskus – Dera’a wurde 1903 eröffnet. Die Zweigbahn von Dera’a über Zeizoun nach Haifa folgte 1905 und die östliche Zweigstrecke nach Bosra 1912. Der zweimal wöchentliche verkehrende Reisezug Damaskus – Amman ist das einzige reguläre Angebot der beiden Bahnen, wobei neuerdings der Zuglauf in Dera’a gebrochen wird, damit die Fahrzeuge noch am selben Tag zum Ausgangsbahnhof zurückkehren können. In Jordanien gibt es darüber hinaus keinen regelmäßigen Reisezugverkehr mehr. Die Akababahn wurde 1975 gebaut und überwindet auf 113 km den beträchtlichen  Höhenunterschied von 1150 m. 

Von den vierachsigen französischen B&L-Loks der Reihe LDE 650 abgesehen, besteht der normalspurige CFS-Diesellokpark nur aus sechsachsigen dieselelektrischen Maschinen. Die Reihen LDE 1200 (Baujahr 1972) und LDE 2800 (1974 bzw. 1984) stammen aus der Sowjetunion, die Reihe LDE 1800 (1976) von General Electric und die Reihe LDE 1500 von ČKD. Ab 1999 wurde der überalterte Lokpark durch die Lieferung von 30 französischen Alstom-Loks („Prima“) verjüngt. Nach der Jahrtausendwende begann die CFS mit einem Modernisierungsprogramm für die Reihe LDE 2800, die mit General-Electric-Motoren ausgerüstet wird.

 

Der größte Teil der Reisezugwagen stammt aus der früheren DDR, der kleinere Teil aus Rumänien. Der Wagenpark wird nach und nach bei Wagon Pars in Iran modernisiert. Iran liefert außerdem Güterwagen in großer Stückzahl. 

 

 Syrien.Lernidee

 

 

Teilnahmebedingungen für Mehrtagefahrten der DGEG Bahnreisen GmbH:

Es gelten die Bestimmungen nach § 651 c - g BGB. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmel­debestätigung und einen Sicherungs­schein von tourVERS. Danach bitten wir um Überweisung einer Anzahlung von 10 % des Ge­samtreise­preises. Nach Erreichen der Mindest­teilnehmerzahl erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung sowie die Rechnung für die Reise. Letzter Fälligkeits­termin dieses Betra­ges ist 30 Tage vor Fahrtantritt. Verspäteter Zahlungseingang berechtigt DGEG Bahnreisen GmbH von der Reise zu­rückzutreten und Stornokosten zu berechnen. Bei kurzfristigem Ausfall hi­storischer Trieb­fahrzeuge bemüht sich DGEG Bahnrei­sen GmbH um eine angemessene Ersatzge­stel­lung. Sollte dies nicht möglich sein, muss die Reise mit Fahr­zeugen des Regelbe­standes durch­geführt werden. Der Einsatz historischer. Fahrzeuge kann zu Verzögerungen im geplanten Tagesablauf führen. Notwendige Änderungen ausgeschriebener Reisestrecken und eingesetzter Verkehrsmittel aufgrund behördlicher Entscheidungen oder höherer Gewalt bleiben vorbehalten.  Weiter­gehende An­sprüche gegen DGEG Bahnreisen GmbH beste­hen nicht. Sie können jederzeit vor Rei­sebeginn durch schriftliche Erklärung per Ein­schreiben an DGEG Bahnreisen GmbH von der Reise zurücktreten. Ihre Rück­trittserklärung wird wirksam am Tage des Ein­gangs bei DGEG Bahnreisen GmbH. Im Falle Ihres Rücktritts werden Ih­nen die DGEG Bahn­reisen GmbH entstehenden Ko­sten in Rechnung gestellt, Kosten für gecharterte Verkehrsmittel werden anteilsmäßig auf den Stornierenden umgelegt, falls die Reiserücktrittserklärung nach Ablauf der Anmeldefrist bei DGEG Bahnreisen GmbH ein­trifft. Sollte die Reise ohne vor­herige Rücktrittser­klärung nicht angetreten wer­den, verfällt der volle Reisepreis, so­fern DGEG Bahn­reisen GmbH nicht Aufwendungen erspart werden. Für Änderungswünsche am ausgedruckten Programm, wie z.B. frühere Abreise, Buchung zusätzlicher Hotelübernachtungen usw. berechnet die DGEG Bahnreisen GmbH pau­schal € 50,00 für den entstehenden Aufwand und unabhängig von etwaigen Mehr- oder Minderbelastun­gen des Kunden aus seinen Änderungswünschen. 

  Jordanien.108_0872

Bestellformular:

An: DGEG Bahnreisen GmbH, Postfach 102045, 47410 Moers

 

Fax: 02841 56012

Mit Dampf und Diesel vom Jarmuktal nach Palmyra, 14.-26. Februar 2007

Vorprogramm Jordanien, 11.-14. Februar 2007

Hiermit bestelle ich für mich und die nachfolgend aufgeführten Personen die Reise gemäß dem vorliegenden Programm und unter Anerkennung der Teilnahmebedingungen für Mehrtagesfahrten der DGEG Bahnreisen GmbH:

1. Teilnehmer

Name: _____________________________________________________________

Anschrift: ___________________________________________________________

Tel./Fax/Mail: ________________________________________________________

Geburtsdatum: _____________              Mitglieds-Nr. DGEG _______ oder _____________________________

2. Teilnehmer

Name: ______________________________________________________________

Anschrift: ____________________________________________________________

Tel./Fax/Mail _________________________________________________________

Geburtsdatum: ______________            Mitglieds-Nr. DGEG _______ oder _____________________________

3. Teilnehmer

Name: ______________________________________________________________

Anschrift: ____________________________________________________________

Tel./Fax/Mail _________________________________________________________

Geburtsdatum: _____________              Mitglieds-Nr. DGEG _______ oder _____________________________

 

_____ x (77601) Reise 14.-26.02.2007 ab/bis Frankfurt/M a’ € 1.990,00    =          € __________

_____ x (77602) Vorprogramm Jordanien 11.-14.02.2007 a’ € 330,00        =          € __________

_____ x (77611) Einzelzimmeraufpreis Hauptprogramm a’ € 340,00          =          € __________

_____ x (77612) Einzelzimmeraufpreis Vorprogramm a’ € 80,00               =          € __________

_____ x (77621) Rail & Fly a’ € 70,00 ab __________________               =          € __________

_____ x (77631) Abschlag für Mitglieder (Hauptprogramm) a’ € 50,00       =          € __________

 

Summe                                                                                               =          € ­__________

 

 

________________________________________________________________________________________

Ort                                                      Datum                                                                         Unterschrift

(776/060709)

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Zuletzt aktualisiert von Eckhard.Wedding am 13.11.2018, 22:07:58. | Verbesserungsvorschlag oder Fehlermeldung