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DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V.
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E-Mail: gs@dgeg.de

Die DGEG e.V. bietet an:

Java-Mallet

Ton Pruissen:  Der Bau von Mallet-Lokomotiven für Java.
72 Seiten, 55 SW-Abbildungen, 1 Karte und 1 Zeichnung, 16 Faksimile-Seiten aus Hanomag-Nachrichten, dreisprachig (deutsch, englisch, niederländisch). Format A-4 quer.
DGEG e.V., Witten 2016.  

9,80,- € incl. Versand


In Java existierten teilweise topografisch sehr schwierige Strecken. Die „Staatsspoor- en Tramwegen in Nederlandsch-Indië“ (Staats-Eisen- und Straßenbahnen in Niederländisch Indien), SS, benötigte dafür sehr kräftige Maschinen. Die Hanomag und die niederländische Firma Werkspoor lieferten dafür 1F1-Tenderloks, die aber wegen Problemen mit der Kurvenläufigkeit und zu kleinen Wasservorräten nicht ganz befriedigten (Tenderlok!). Man entschloss sich zu großen Mallet-Lokomotiven. Die ersten acht 1DD-Verbund-Mallets wurden 1916 von ALCO gebaut, 1919 folgten weitere zwölf Maschinen, ebenfalls von ALCO. Die Höchstgeschwindigkeit dieser Lokomotiven betrug 40 km/h. Für Schnellzüge auf Bergabschnitten war dies zu wenig, und es wurden ähnliche Mallets mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h bestellt, diesmal in Europa. Hanomag baute drei Stück 1923 (F.-Nr. 10 221 bis 10 223), Hartmann 1924 ebenfalls drei Loks und Werkspoor im gleichen Jahr vier Exemplare. Der Entwurf stammte von Hanomag. Obwohl die Loks in vieler Hinsicht mit den von ALCO gebauten Maschinen übereinstimmten, gab es Unterschiede. Die ALCO-Loks hatten Barrenrahmen und Flachschieber für den Niederdruck-Zylinder, die von Hanomag entworfenen Loks hatten Plattenrahmen und Rundschieber. Nach 1927 wurde bei allen 1DD-Mallets die Steuerung und die Blasrohranlage verbessert, und die Loks erhielten einen Doppelschornstein.

Die Broschüre zeigt anhand von 37 Fotos den Bau der Loks, vom Rahmen bis zum Tender. Weitere Fotos zeigen die fertige Lok und geben einen Einblick in die Werkshallen der Hanomag.


ISBN 978–3–936619-04-1



O-K_Katalog

Orenstein & Koppel, Arthur Koppel: Spezial-Katalog 826 für Waldbahnen.
36 Seiten, 16 SW-Abbildungen, viele Zeichnungen und weitere Abbildungen. Format A-5 quer. Nachdruck des Kataloges.
DGEG e.V., Witten 2016.  

7,80,- €
incl. Versand

ISBN 978–3–936619-05-8


→ Artikel vergiffen. Nachdruck geplant.


Koppel, Orenstein & Koppel, London: Auszüge aus englischsprachigen Katalogen, 62 Seiten, sw, Format A 4, mit zahlreichen Abb. und Zeichnungen.
Verlag Railroadiana
, Buschhoven 2016.  

10,- € incl. Versand


Einen Querschnitt durch verschiedene englischsprachige Kataloge gibt dieser Nachdruck wider. Artur Koppel war ja bekannt als Lieferant insbesondere von Feldbahnen und Feldbahnmaterial. Beschreibungen von Einzelteilen sowie Berechnungsgrundlagen für den Einsatz von Feldbahnen sind angegeben. Fotos unterstützen die Darstellung. Von der Beschreibung von einfachen Feldbahngleisen über Weichen, Drehscheiben, Radsätzen, Lager, Loren, Dampflokomotiven bis zu Betonmischern reicht die Palette. Besonders hervorgehoben werden auch Bahnanlagen und Bahnmaterial für öffentliche, d.h. meist städtische Betriebe wie Pumpwerke- und Wasserwerke. Viele Aufnahmen zeigen den Einsatz von O&K-Material auf diesem Gebiet, z.B. den Schrägaufzug der Harrowgate Wasserwerke oder den Transport von Felsen, Zementsäcken oder schweren Pitchpinebalken bei der gleichen Gesellschaft, oder den Einsatz von Loren bei den Klärbecken der Hampton Works. Dazwischen tauchen immer wieder Anzeigen für die verschiedenen Formen der Feldbahnwagen auf: normale Loren, Flachwagen, Flachwagen mit Wänden an den Kopfenden, aber auch Einschienen-Hängebahnen. Hergestellt wurde nicht nur Eisenbahnmaterial, sondern z.B. auch Schotter- und Sandwaschmaschinen, Betonmischer oder Teer-Mischmaschinen als auch Bagger. Beileibe nicht nur Dampfbetrieb wurde bei den Feldbahnen angeboten: Es gab elektrische Lokomotiven mit Oberleitung, aber auch Hydroleum-Loks (Loks mit Verbrennungsmotor). Für den elektrischen Betrieb schrieb Arthur Koppel einen gesonderten Beitrag, worin er auf die Vorzüge dieser Traktionsart hinwies. Das Material für die Oberleitung wurde mit im Katalog angeboten und beschrieben. Wer sich einen Überblick über das Angebot von Koppel bzw. O&K für den britischen Feldbahnmarkt verschaffen möchte, dem sei dieses Heft empfohlen.

 
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Zuletzt aktualisiert von Joerg.Gutjahr am 21.02.2017, 21:10:43. | Verbesserungsvorschlag oder Fehlermeldung